Liebe pfälzische und saarpfälzische Protestanten,

Kirche bewegen – das war das Motto der Presbyteriumswahlen 2014. Die munter veränderte Kirchenbank auf den Wahlplakaten machte deutlich: Kirche ist nichts Statisches. Kirche kann und soll bewegt und gestaltet werden. Dazu brauchen wir Menschen, die sich in den Presbyterien engagieren: mit originellen Ideen, mit Gestaltungskraft, Diskussionsfreudigkeit und Entscheidungswillen.

Ich bin von Herzen dankbar, dass es so viele Frauen und Männer in unserer Landeskirche gibt, die bereit waren und sind, ehrenamtlich Leitungsverantwortung zu übernehmen. Mein Dank gilt aber auch den Wählerinnen und Wählern. Die Wahlbeteiligung von rund 31 Prozent zeigt die hohe Verbundenheit der pfälzischen und saarpfälzischen Protestanten mit ihrer Kirche. Das bedeutet, dass über den Kreis der Hochverbundenen hinaus auch Menschen zur Wahl gegangen sind, die ansonsten der Kirche eher distanziert gegenüberstehen, bzw. ihre Angebote nur von Fall zu Fall in Anspruch nehmen.

Mit den Wahlen am 1. Advent ist die Neukonstituierung der Entscheidungsgremien in der Landeskirche jedoch noch nicht abgeschlossen. Zunächst wählen die Presbyterien ihre Vertreterinnen und Vertreter in die Bezirkssynoden. Diese werden im April zu ihrer ersten Sitzung zusammenkommen und wiederum den jeweiligen Bezirkskirchenrat wählen. Am 30. Mai tagen dann alle Bezirkssynoden und wählen jeweils ihre Vertreterinnen und Vertreter in die Landessynode. Diese kommt schließlich am 16. Juli zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen und wählt die Mitglieder der Kirchenregierung.

Es ist ein langer Weg, der von der Benennung der Wahlbeauftragten im Februar 2014 bis zur konstituierenden Sitzung der Landessynode im Juli 2015 zurückgelegt werden muss. Das presbyterial-synodale Prinzip  prägt in besonderer Weise unsere Landeskirche. Wir wissen uns getragen vom theologischen Grundgedanken des Priestertums aller Glaubenden. Dieser lebt von einer Kultur aktiver Beteiligung und gemeinsamer Verantwortung.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit

Ihr Christian Schad

Kirchenpräsident

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